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Tierdankfest am 3. Oktober 2010 HP.doc
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Erinnerungen an unsere Ferienspiele im Jahr 2010

Bericht zur Übergabe des Tierhilfewagens 2010 von der Homepage der Kellerranch

 

Am Freitag  30. Juli 2010 war es nun soweit, schon Tage zuvor herrschte Aufregung im Hause Keller und bei den Vereins-mitgliedern. Schnittchen wurden vorbereitete und der Sekt gekühlt ….

 

Schon mehrmals angekündigt und lange ersehnt – nun fuhr der schön auffällige, pink- orangefarbene Renault auf das Gelände der Kellerranch.

 

Frau Ursula Wolff vertrat die Sponsoren Whiskas uns Pedigree und übergab den Tierhilfewagen 2010 für Hessen, für den sich der Tierhilfeverein Kellerranch erfolgreich bewarb. Auch Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes war begeistert und freute sich für den Weiterstädter Verein, der sich allein durch Spenden finanziert.

 

Der Tierhilfewagen erleichtert den Mitarbeitern die Arbeit ungemein, Sponsoren wie Lidl und Tegut, die der Kellerranch täglich Futterspenden zur Verfügung stellen, können nun wieder problemlos angefahren werden.

 

Karl – Heinz Keller ist froh über den neuen Wagen: „Bei dem alten war man sich nie sicher, ob man auch wieder heil nach Hause kommt“, so Karl- Heinz Keller.

 

Auch die restlichen Vereinmitglieder sind begeistert und alle zusammen möchten sich noch einmal bei den Sponsoren und auch besonders bei Frau Wolff bedanken.

Text: Pressewart St. Heuß

 


10. November 2011  | Von Mirca Waldhecker

Ein neues Leben für „Herrn Knix“

Tierschutz: Derzeit werden viele verwilderte oder ausgesetzte Katzen zur Weiterstädter Kellerranch gebracht. 

Tierärztin Corinna Böhmer nimmt pflegebedürftige Katzen bei sich auf und versucht, sie zusammen mit der Kellerranch in gute Hände weiter zu vermitteln. 

Mehr als 300 Tiere leben derzeit auf der Kellerranch in Weiterstadt. Für viele von ihnen war die Ankunft beim Weiterstädter Tierhilfeverein das Ende einer qualvollen Reise durch die Hände von Menschen, die die Tiere nicht gut behandelten. In Weiterstadt und Umgebung ist die Kellerranch inzwischen gut bekannt. Immer mehr Menschen kämen inzwischen auch, um bei der Pflege der Tiere zu helfen, sagt Karl-Heinz Keller. Viele Leute bringen aber auch Findlinge zur Kellerranch.


Dazu gehören zum Beispiel verwilderte Katzen oder ausgesetzte Katzenbabys. „Herr Knix“ war ein solcher verwilderter Kater. Gefunden wurde er am Braunshardter Tännchen. „Er war völlig verwahrlost, mit Hautpilz befallen, und sein Schwanz war dreifach gebrochen“, berichtet die Braunshardter Tierärztin Corinna Böhmer, die die Tiere auf der Kellerranch medizinisch betreut. Die Verletzungen des kleinen Kerls waren auf Gewalteinwirkung zurückzuführen. „Wegen der Brüche haben wir ihn ,Herr Knix‘ getauft“, erzählt Böhmer.

 

Kontakt

Wer eine Katze bei sich aufnehmen möchte, kann sich bei Corinna Böhmer melden unter 06150 592525.

Die Kellerranch selbst kann all diese Katzen allerdings nicht betreuen, deshalb nimmt Böhmer die pflegebedürftigen Tiere oft als private Pflegestelle auf. „Sobald es den Katzen dann besser geht, versuche ich, sie weiterzuvermitteln.“ Derzeit warten bei ihr viele kleine Katzenkinder auf ein neues Zuhause.
Dass aktuell so viele Katzen zur Kellerranch gebracht werden, liege daran, dass viele Freigänger nicht kastriert sind. „Das Resultat ist eine Flut von Katzen, die langsam aber sicher in vielen Orten zu einem Problem wird.“ Viele Tierheime seien inzwischen überlaufen und verhängten Aufnahmestopps. „Deshalb wollen wir uns für ein Gebot einsetzen, das dazu verpflichtet, freilaufende Katzen zu kastrieren und mit einem Mikrochip registrieren zu lassen“, sagt Böhmer. Auch Politiker wollten sich der Initiative anschließen.
Für „Herrn Knix“ hat derweil ein besseres Leben begonnen: Auf Vermittlung von  Corinna Böhmer und der Kellerranch hat er ein neues Zuhause gefunden.