Weihnachtsboten auf dem Weg zu Heimatlosen
Fressnapf-Maskottchen verteilen Gaben an Hunde und Katzen im Gnadenhof Kellerranch
Krefeld/Weiterstadt, 12. Dezember 2011 – Im wahrsten Sinne "hohen" Besuch erhalten in diesen Tagen viele heimatlose Tiere in Deutschland. Die Katze Streifi und der Hund Flecki, bekannt aus dem Logo der Fachmarktkette Fressnapf, sind auch dieses Jahr wieder unterwegs zu 20 Tierasylen des Deutschen Tierschutzbundes e. V. In Gestalt der knapp drei Meter großen Stoffpuppen stehen die beiden Maskottchen für Anteilnahme und Fürsorge für die Tierheimtiere.
20 Mal machen Streifi und Flecki auf ihrer Tour durch Deutschland Station und verteilen ihre weihnachtlichen Gaben – insgesamt 5.000 Hundekuchen und Katzenleckerlis – so auf dem Gnadenhof des Tierhilfevereins Kellerranch e. V. Die Leckereien für die Vierbeiner haben die Mitarbeiter von Fressnapf selber gebacken. Zusätzlich hat Fressnapf auch palettenweise Tiernahrung und -zubehör gespendet: Wie alle anderen Einrichtungen hat auch der Gnadenhof mehr als eine Tonne Futter erhalten. Das sind rund 6.000 Mahlzeiten für hungrige Mäuler. "Weihnachten ist das Fest der Liebe, für uns gehört die Tierliebe selbstverständlich dazu", kommentiert Achim Schütz, Unternehmenssprecher von Fressnapf, die Aktion.
Weiterstadt ist die zehnte Station auf der Weihnachtstour der beiden Fressnapf-Maskottchen. Die Tour begann am 7. Dezember in Wuppertal und endet am 18. Dezember – dem 4. Advent – in Aachen. Schon im vergangenen Jahr waren Streifi und Flecki schwer bepackt mit Jutesäcken voller tierischer Leckereien unterwegs durch Deutschland. "Wir wollen mit dieser Tour darauf aufmerksam machen, dass die Lage der deutschen Tierheime mehr als schwierig ist. Die Tiere dort, die sich nach einem neuen Zuhause sehnen, haben gerade zur Weihnachtszeit unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient", sagt Achim Schütz.
Die Tierheime, die die Maskottchen besuchen, hat Fressnapf gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund e. V. ausgewählt – alle sind sie hilfebedürftig und stehen stellvertretend für die mehr als 500 Tierheime in ganz Deutschland. Auf dem Gnadenhof des Tierhilfevereins Kellerranch e. V. soll 2012 ein Tierheim errichtet werden. Insgesamt sind dort rund 300 Tiere untergebracht, darunter auch Esel, Pferde, Waschbären und sogar Paviane – kein leichtes Unterfangen, sie alle satt zu bekommen.
In den deutschen Tierheimen und Tierschutzvereinen müssen die zumeist ehrenamtlichen Tierschützer immer mehr Tiere mit immer knapper werdenden finanziellen Mitteln versorgen. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes e. V., erklärt: "Unser Dank gilt dem Unternehmen Fressnapf und seinen Franchisepartnern, die uns und den Tierheimen mit Aktionen wie der Weihnachtstour immer wieder den Rücken stärken. Die Tierheime sind auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Nur dank solcher Unterstützung kann es gelingen, den Tieren, die oft ein schreckliches Schicksal erdulden mussten, zu helfen."
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