Presseberichte von 2014

Obdach für geschundene Tiere

Tierdankfest auf dem Gnadenhof Kellerranch Quelle: Frankensteiner Rundschau 15.10.2014
Treffen der Hessischen Bullterrier Freunde Quelle: Frankensteiner Rundschau 15.10.2014
Naturschutzjugend Schneppenhausen auf der Kellerranch Quelle: Wochen Kurier 09.10.2014
Tierdankfest 2014 auf der Kellerranch Quelle: Wochen Kurier 09.10.2014
Erzhäuser Anzeiger 23.10.2014

Neuzugang auf dem Gnadenhof Kellerranch Südamerikanischer Nasenbär

 

(Ig) Einer beharrlichen Tierfreundin aus Castrop-Rauxel verdankt ein junger Nasenbär sein neues Leben. Sie hatte mit viel Geduld die Halterin dazu veranlasst, den Übereignungsvertrag zu unterschreiben und ihr den Nasenbären auszuhändigen.

Zuvor hat sie sich nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit umgeschaut und letztendlich vom Allwetter-Zoo in Münster die Kontaktdaten des Tierhilfevereins Kellerranch in Weiterstadt erhalten.
Am 11. Oktober musste dann alles schnell gehen, bevor es sich die Halterin noch einmal anders überlegte. Ingo Stauch, Webmaster und Vorstandsmitglied des Tierhilfevereins fuhr mit einer Transportbox nach Castrop-Rauxel und konnte von der glücklichen Tierfreundin den kleinen
Nasenbären übernehmen.

Leider fehlt ihm ein Stück seines Schwanzes, so dass er noch auf der Fahrt auf den Namen „Herr Pinsel“ getauft wurde. Wie das passiert ist, kann man nur vermuten.

Da er wie alle Jungtiere sehr lebhaft und verspielt ist, wurde er zeitweise in ein Terrarium gesperrt. Die Haltungs- und Fütterungsbedingungen waren katastrophal.
Leider kann Hinz und Kunz Nasenbären züchten und für einen Apfel und ein Ei verhökern.

Nasenbären zählen nicht zu den bedrohten Tierarten, so dass Privatleute diese Wildtiere ohne Nachweis der Sachkunde und Haltungsbedingungen sogar im Internet bestellen können.

Viele von ihnen vegetieren nach der ersten Euphorie in Einzelhaft vor sich hin. Nasenbären haben einen großen bewegungsdrang, laufen in Freiheit bei der Futtersuche täglich bis 2 Kilometer, klettern in Bäume und plündern sogar Hühnerställe und hinterlassen eine Spur der Verwüstungen.

Ihre Lebenserwartung in Gefangenschaft kann 10 bis 15 Jahre betragen. Nasenbären müssen wie Katzen auch, jährlich geimpft werden. Leider wird das den Käufern nicht erzählt und spätestens nach der Geschlechtsreife im 2. Lebensjahr geht es in einem Privathaushalt richtig rund.

Fernsehsendungen, in denen solche Tiere als putzige Mitbewohner vorgestellt werden, fördern noch den Wunsch nach solch exotischen Wildtieren, anstatt davon abzuraten.

Auf dem Gnadenhof wurde eilends ein großes Gehege eingerichtet, in dem sich Herr Pinsel sichtlich wohl fühlt. Leiter rauf, Leiter runter, mit allen 4 Pfoten mitten in den Futtertrog, das neue zuhause wurde gründlich inspiziert und für gut befunden.

Eine Fotoserie hat Ingo Stauch unter http://www.pixa-print. de/bilder/vc4tyK ins Internet gestellt. Auf dem Weg in sein neues Uuhause hat Herr Pinsel einen kurzen Stopp in Mörfelden-Walldorf eingelegt, um sich bei potentiellen Paten vorzustellen.

Denn auch für den kleinen Nasenbären werden Spender und Paten gesucht, die nicht nur für Futter, Unterbringung und Tierarztkosten sorgen möchten, sondern auch anteilige Kosten, wie Stroh, Mist- und Müllentsorgung, Strom, Gas,Aabwasser, Neu- und Umbauten, Instandhaltung, Versicherungen, Büroausstattung und –Material, Fahrzeug-, Maschinen- und Personalkosten.

Der Gnadenhof in Weiterstadt (Im Wasserlauf 3) ist täglich für Besucher von 9 bis 18 Uhr, ab November bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

 

Quelle: Darmstädter Echo - 04.10.2014
Quelle: Kinder Echo - 04.10.2014
Echo - online  27.08.2014

Marder in Münster, Skunks in Weiterstadt
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Stinktier-Nachwuchs Orea lebt derzeit mit Geschwistern und Mutter auf der Weiterstädter Kellerranch.  Foto: Jutta Keller

Die im Pfungstädter Tierheim festgestellte aktuelle Tendenz bei Fundtieren, dass überwiegend ältere, pflegebedürftige und kostenintensive Tiere ausgesetzt werden, bestätigt auch Ursula Schuster vom Kreistierheim Münster. Und auch in Münster und Weiterstadt gibt es derzeit eher seltene Gäste.

 

MÜNSTER. In Münster sind derzeit in der Mehrzahl Pensionsgäste untergebracht. Trotzdem sind in den zurückliegenden Sommerwochen auch dort immer wieder Fundtiere ins Heim gekommen oder Tiere aus schlechter Haltung ins Heim geholt worden. Dazu gehörten im Juni beispielsweise gleich 14 Meerschweinchen, die nicht artgerecht gehalten waren, unter ihnen viele Schwangere. Noch vier Mütter mit fünf Babys warten in Münster auf ein neues Zuhause, während die Böckchen kastriert und zur Keller-Ranch nach Weiterstadt zur Vermittlung weiter gegeben wurden. Auch dort gibt es derzeit eher ungewöhnliche Gäste, wie Ingrid Günkel vom Tierhilfeverein Kellerranch berichtet: Die 2010 geborene Skunk-Mama „Blume“ ist zusammen mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs vor Kurzem eingezogen. Die kleine Familie lebte mit elf weiteren Stinktieren zusammen in einer anderen Wildtier-Auffangstation, bis es dort zu eng wurde. „Durch den Auszug zweier Spornschildkröten in eine andere Einrichtung war ein Gehege frei, und wir konnten aushelfen“, erzählt Gnadenhofleiter Karl-Heinz Keller. Nun suche man für die Stinktiere nach einem endgültigen Zuhause in einem Tierpark, einer Fasanerie oder in einem Zoo.

Einen Vermittlungserfolg haben die Münsterer Tierschützer aber auch zu vermelden. Ebenfalls in schlechtem Zustand war eine Norweger-Waldkatze mit ihren sieben Welpen ins Heim gebracht worden. Sie wird demnächst mit einer ihrer Töchter zu neuen Besitzern gehen, die übrigen sechs Welpen sind ebenfalls schon vermittelt. „Wir haben hier auch ganz spezielle Fälle wie eine alte Katze, die hier im Heim immer wieder auftaucht als Fundtier, obwohl sie ein Zuhause hat“, berichtet Ursula Schuster. Sie wartet, dass sich der Besitzer bei ihr meldet.

Besonders unerfreulich ist in ihren Augen der Fall eines Katzenbesitzers, der im Abstand von wenigen Stunden viermonatige Katzen im Polizeizwinger des Heims ausgesetzt hat und einfach wegfuhr. Die Kleinen haben durch lautes Schreien auf sich aufmerksam gemacht und inzwischen ein echtes Happy End bei neuen Besitzern erlebt.

„Es wäre sehr hilfreich, wenn Leute, die aus irgendwelchen Gründen ihre Tiere aussetzen, diesen wenigstens einen Zettel mitgäben, in denen Alter, Impfstatus und anderes Wissenswertes über ihr Tier aufgelistet wäre, das würde uns viel Arbeit ersparen“, betont Ursula Schuster. Ihr Pfungstädter Kollegin Kirsten Wagner kann dies nur bestätigen.

Im Kreistierheim in Münster sind in diesen Wochen außerdem auch Wildtiere abgegeben worden. „Wir haben dafür eine spezielle Zusammenarbeit mit der Wildtierstation in Dudenhofen“, berichtet Schuster. So wurden in den zurückliegenden Wochen sowohl ein Fuchs als auch ein Marder vom Tierrettungsdienst abgeholt und nach Dudenhofen gebracht. 

 

Echo Online 28.08.2014

Offene Tür auf der Kellerranch

Besuch – Tierhilfeverein lädt ein – Programm mit Flohmarkt, Tombola und Ponyreiten

Zu einem Tag der offenen Tür lädt die Weiterstädter Kellerranch am Sonntag (7. September) ein. Mehr als 300 Tiere des Gnadenhofs am Rande von Weiterstadt erwarten die Besucher.
WEITERSTADT.

Am letzten Tag der Sommerferien veranstaltet der Tierhilfeverein Kellerranch einen Tag der offenen Tür. Zwischen 11 und 17 Uhr können die über 300 Tiere in den Gehegen besichtigt werden. Für die Kleinsten werden die Ponys „Sweaty“ und „Merlin“ gesattelt; auf dem großen Spielplatz kann gebuddelt, geschaukelt und gehüpft werden.

Außerdem gibt es einen „Selbstbedienungs-Flohmarkt“ mit Gartendeko, Büchern und Übriggebliebenem: Jeder nimmt mit, was er möchte und spendet für die Gnadenbrot-Tiere, was er für angemessen hält. Die Veranstalter organisieren auch eine Tombola. Es gibt Info- und Verkaufsstände, sowie Speisen und Getränke. Die Musiker Kai Pirinja feat. Manou sorgen ab dem frühen Nachmittag für Stimmung.

Am selben Tag veranstaltet der benachbarte Modellflieger-Club ein Schnupperfliegen. Der Griesheimer Weg wird ab Ecke Orfelder Rod zur Einbahnstraße, zurück geht es über den Verbindungsweg Richtung Justizvollzugsanstalt zwischen Griesheimer Weg und zur Straße Vor den Löserbecken.

 

Erzhäuser Anzeiger 28.08.2014


Ponys, Pizza, Papageien
Tag der offenen Tür auf dem Gnadenhof Kellerranch, Weiterstadt

 

 

Erzhäuser Anzeiger Donnerstag 28. August 2014
Am letzten Tag der Hessischen Sommerferien lädt alljährlich der Tierhilfeverein zu einem großen Tag der offenen Tür ein. Wie an allen Tagen, können auch am 7. September zwischen 11 und 17 Uhr die über 300 Tiere in den Tiergehegen besichtigt und gleichzeitig mit dem Festbesuch verbunden werden. Für die Kleinsten werden die Ponys Sweaty und Merlin gesattelt, anschließend kann auf dem großen Spielplatz gebuddelt, geschaukelt und gehüpft werden.
Erstmals wird es einen „Selbst-bedienungs-Flohmarkt“ mit Gartendeko, Büchern und Übriggebliebenem geben. Jeder nimmt mit, was er möchte und spendet für die Gnadenbrot-Tiere, was er für angemessen hält.
Natürlich darf die große Tombola nicht fehlen: Jedes Los gewinnt. In 2013 konnten die Gäste über 2.000 Sachpreise mit nach Hause nehmen. Info- und Verkaufsstände, lecker Essen und Trinken, u.a. wird Maurizio (RTL Bauer sucht Frau) in seinem Pizza-Wagen verschiedene Pizza-Variationen, auch vegetarische, für die Besucher backen. Die Metzgerei Hamm sorgt für gebratenes und das Kellerranch-Team für Kuchen, Kaffee und kalte Getränke.
Wie im letzten Jahr, werden die Musiker Kai Pirinja feat. Manou ab dem frühen Nachmittag für Stimmung sorgen, u.a. mit Manous neuem Song URLAUBSREIF.
Weitere Infos unter www. kellers-ranch.de oder Telefon 0177-2403211.
Hinweis: Der benachbarte Modellflieger-Club veranstaltet an diesem Tag ein Schnupperfliegen. Es kann auf der Zufahrt zeitweise etwas eng werden. Deshalb wird der Griesheimer Weg ab Ecke Orfelder Rod zur Einbahnstraße, zurück geht es über den Verbindungsweg Richtung JVA zwischen Griesheimer Weg und zur Straße Vor den Löserbecken. Die eingesetzten Ordner sind bei der Parkplatzsuche behilflich. Adresse: Gnadenhof Kellerranch, Im Wasserlauf 3 (Navi Griesheimer Weg), 64331 Weiterstadt, Telefon: 0177- 2403211,  kontakt@kellers-ranch.de, www.kellers-ranch.de.
Öffnungszeiten täglich, März bis Oktober 9 bis 18 Uhr, November bis Februar 9 bis 16 Uhr.
Eintritt frei – kleine Spende willkommen.
Zu jeder Jahreszeit lohnt ein Besuch.
rm regionalmelder 01.08.2014


Sommerferien-SPEZIAL
Kellerranch - Ein tierisches Ausflugsziel

 

 

rm regionalmelder.de Freitag 01. August 2014
Weiterstadt (rm/mr) – Die Schulferien haben begonnen, doch die wenigsten können die ganzen sechs Wochen oder gar eine Woche in den Urlaub fahren. Für alle Daheimgebliebenen gibt es ein tierisches Ausflugsziel in Weiterstadt.

Idyllisch am Waldrand von Weiterstadt gelegen, befindet sich der Gnadenhof des Tierhilfevereins Kellerranch, eine Oase für Tiere und Menschen. Hier leben durchschnittlich 300 Tiere verschiedenster Arten und Rassen von Haus-, Nutz- und Wildtieren. Darunter Papageien, Sittiche, Enten, Gänse, Hühner, Kaninchen, Waschbären, Ziegen, Schafe, Schweine, Esel, Ponys, Pferde, Lamas, Affen und viele mehr. An den Gehegen sind Informationstafeln zu den einzelnen Tieren oder Tiergruppen angebracht. Tierliebe Kinder mit Eltern oder Großeltern können dort einen unvergesslichen Tag verbringen.

Wer möchte, kann eine Tier-Rallye absolvieren. Hierfür gibt es für eine kleine
Spende die entsprechenden Fragebögen und für eine erwachsene  Begleitperson den Lösungsbogen im Büro. Dann kann der Spaß beginnen. Die Lösungsworte für die Rallye sind in den Texten der Informationstafeln zu finden.

Und da Bewegung an der frischen Luft hungrig macht, laden Tische und Bänke zum Verweilen ein. Ein Picknick darf dazu gerne mitgebracht werden. Danach kann es dann zum Beispiel auf dem Spielplatz weitegehen. Hunde an der Leine sind erlaubt; sie sollten sich jedoch friedlich gegenüber den Besucherkindern und freilaufenden Tieren verhalten.

Der Eintritt zum Gnadenhof ist frei, eine kleine Spende ist aber stets willkommen. Parkmöglichkeiten sind für Besucher ausreichend vorhanden. Geöffnet ist täglich zwischen 9 und 18 Uhr. Wer noch mehr über den Gnadenhof erfahren möchte, kann sich unter www.kellers-ranch.de informieren. 

 

Erzhäuser Anzeiger 07.08.2014

Ferien- und Freizeit-Tipp
für die ganze Familie

 

 

Erzhäuser Anzeiger - Donnerstag, 07. August 2014
(Ig) Die Schulferien haben begonnen, doch die wenigsten können 6 Wochen oder überhaupt in den Urlaub fahren. Für alle Daheimgebliebenen gibt es ein tierisches Ausflugsziel in Weiterstadt. Idyllisch am Waldrand von Weiterstadt gelegen, befindet sich der Gnadenhof des Tierhilfevereins  Kellerranch e.V. und ist eine Oase für Tiere und Menschen. Hier leben durchschnittlich ca. 300 Tiere verschiedenster Arten und Rassen von Haus-, Nutz- und Wildtieren, u.a. Papageien, Sittiche, Enten, Gänse, Hühner, Kaninchen, Waschbären, Ziegen, Schafe, Schweine, Esel, Ponys, Pferde, Lamas, Affen u.v.m. an den Gehegen sind Informationstafeln zu den einzelnen Tieren oder tiergruppen an- gebracht. Besonders tierliebe Kinder mit Eltern und Großeltern können dort einen unvergesslichen Tag verbringen. Wer möchte, kann eine Tier-Rallye absolvieren. Hierfür gibt es für eine kleine Spende die
entsprechenden Fragebögen und für eine erwachsene Begleitperson den Lösungsbogen im Büro. Und der Spaß kann beginnen. Die Lösungs- Worte sind in den Texten der Informationstafeln zu finden.
Anschließend laden Tische, Bänke und ein großer Spielplatz zum Verweilen ein. Ein Picknick darf gerne mitgebracht werden. Hunde an der Leine sind erlaubt; sie sollten sich jedoch friedlich gegen- über den Besucherkindern und freilaufenden Tieren verhalten.
Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende willkommen, Parkmöglichkeiten sind aus- reichend vorhanden. Einen kleinen Film gibt es unter www.kellers-ranch.de „Medien – Ferientipp 2012“
 
Adresse
Gnadenhof Kellerranch
Im Wasserlauf 3
(Navi Griesheimer Weg)
64331 Weiterstadt
Telefon: 0177-2403211 kontakt@kellers-ranch.de www.kellers-ranch.de Öffnungszeiten täglich
März bis Oktober 9 bis 18 Uhr November bis Februar 9 bis 16 Uhr

Eintritt frei – kleine Spende willkommen
Parkmöglichkeiten ausreichend vorhanden
Zu jeder Jahreszeit lohnt ein Besuch.

 

Echo - online  21.04.2014

Eiersuche auf der Kellerranch

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Osterfest – Viele Familien nutzen das sonnige Wetter und statten dem Weiterstädter Tierhilfeverein einen Besuch ab

 

Ein großer Spaß für Klein und Groß war das Ostereiersuchen auf der Weiterstädter Kellerranch am Ostermontag. Mit dabei im Heu waren auch Marco Antunovic und seine Tochter Minea.  Foto: André Hirtz
Das große Osterfest des Tierhilfevereins Kellerranch lockte am sonnigen Ostermontag vor allem viele Familien mit kleinen Kindern an. Der Erlös ist besonders für den Bau des neuen Tierheims wichtig.

 

WEITERSTADT. Die Feldwege in der Nähe der Weiterstädter Kellerranch stehen am Ostermontag voller Autos. „Das ist ja Wahnsinn“, sagt einer der Ordner, die die Besucher in eine Richtung schicken, in der sie noch parken können. Viele Familien haben das Auto gleich zu Hause stehen gelassen und kommen mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Ihr Ziel ist das Osterfest des Gnadenhofs, das mittlerweile Tradition hat.

Die Erwachsenen unterhalten sich bei Würstchen oder Kaffee und Kuchen, während die Kinder sich auf dem Spielplatz der weitläufigen Ranch austoben. Ein paar Mädchen bewundern die Emus, ein anderes füttert die Esel. Viele Gäste haben auch ihre Hunde mitgebracht. Auf dem Dach eines Verschlags liegt eine Katze in der Sonne und freut sich über Streicheleinheiten der vorbeilaufenden Besucher.

Für die kleinen Besucher sind in aufgeschichteten Heuhaufen Ostereier versteckt. „Ihr braucht fünf Eier in fünf verschiedenen Farben“, erklärt die Betreuerin des Standes den suchwütigen Kindern und Eltern. Wer das schafft, bekommt ein kleines Ostertütchen zur Belohnung.

Nebenan beim Eierlauf können die Kinder danach in einem kleinen, liebevoll gestalteten Parcours ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Auch beim Ponyreiten hat sich bereits eine Schlange gebildet. „Ponyreiten geht immer“, sagt Corinna Böhmer, stellvertretende Vorsitzende des Tierhilfevereins Kellerranch. Zwischen 40 und 50 ehrenamtliche Helfer seien auf dem Fest in diesem Jahr im Einsatz. „Ohne das Ehrenamt geht es nicht“, erklärt Böhmer.
 
Die Tierärztin freut sich ganz besonders, dass diesmal so viele Familien mit kleinen Kindern gekommen sind. „Die Kinder sind uns sehr wichtig, da wir sehr viel Jugendarbeit machen. Das erhält uns am Leben.“ Die Mitglieder der Jugendabteilung seien zwischen acht und 14 Jahre alt. Für sie würden unter anderem Erste-Hilfe-Kurse für Tiere angeboten. Neben dem Programm für die Kinder und dem kleinen Flohmarkt gibt es auch einige Gaststände. Unter anderem sind der Hundeverein Soka Run, ein Secondhand-Stand für Hundezubehör und der Verein Meerschweinchen in Not vertreten.

Böhmer freut sich über die vielen Besucher und das gute Wetter: „Ich habe das Gefühl, der Wettergott meint es gut mit der Kellerranch“, sagt sie lachend. Mittlerweile beherberge die Kellerranch etwa 300 Tiere. Die meisten davon seien keine typischen Tierheim-Tiere. Auf dem Osterfest können die Gäste auch einige Neuzugänge bewundern: Darunter sind Weißstörche, Uhus und eine große Anzahl exotischer Papageien und Vögel. „Wir haben auch zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Schafe, sie stammen aus einer Beschlagnahmung“, erzählt Corinna Böhmer. „Sie leben jetzt bei unserer Kuh Lisa.“

Die zweite Vorsitzende ist mit großer Hingabe dabei: „Das macht hier einen Heidenspaß.“ Das Osterfest sei wichtig für die Finanzen des Tierhilfevereins, der Erlös solle vor allem in das momentan wichtigste Projekt der Kellerranch fließen. „Wir wollen für Weiterstadt ein Tierheim bauen. Mit allem, was dazugehört“, sagt Böhmer. Beherbergen soll das neue Heim vor allem Hunde, Katzen und Kleintiere. Denn eines ist und bleibt das wichtigste Ziel des Tierhilfevereins Kellerranch: „Wir wollen Tierschutz betreiben“, sagt Böhmer.
Arheilger Post  10.04.2014

Osterfest und Ferienvergnügen
auf der Keller-Ranch

 

(IG) Zum traditionellen Osterfest lädt der Tierhilfeverein Kellerranch e.V. in Weiterstadt, Im Wasserlauf 3 (Navi Griesheimer Weg) am Ostermontag, 21. April 2014 zwischen 11 und 17 Uhr ein.

Neben vielen Attraktionen, Info-, Verkaufs und kulinarischen Ständen stehen die jungen Besucher im Vorderund. Für sie werden die Ponys gesattelt, Ostereier versteckt und beim Eierlauf sowie der Oster-Rallye können die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Gegen 13 Uhr werden die Green Pipes & Drums die Gäste mit ihrem Lifeauftritt musikalisch in die Schottischen Highlands entführen.
Natürlich können die Tiergehege besichtigt werden, besonders die in den letzten Monaten aufgenommenen Neuzugänge freuen sich auf interessierte Gäste. Unter anderem Schwarzkopfschaf-Mischlinge, Weißstörche, Uhus, Wildkauze und eine große Anzahl exotischer Papageien und Vögel.
Die gefiederten Tiere kommen von einem kleinen Vogelpark, der aus Altersgründen den Verein aufgelöst hat.

Die Straße zur Kellerranch wird an diesem Tag zur Einbahnstraße, zurück geht es über einen Verbindungsfeldweg Richtung JVA.
Bitte die Hinweisschilder beachten, die Ordner sind gernebehilflich.

Der Gnadenhof Kellerranch ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, der ist Eintritt frei.
Nicht nur in den Osterferien ein spannendes Ausflugsziel, sondern zu jeder Jahreszeit eine Oase der Erholung für Mensch und Tier am Rande von Weiterstadt.

Auf dem Gelände befindet sich ein Spielplatz, ein Picknick darf gerne mitgebracht werden. Tische und Bänke laden zum Verweilen ein.
Für Gruppen bis 20 Personen kann nach Terminvereinbarung gerne eine moderierte Führung sowie Ponyreiten für bis zu 20 Kinder gebucht werden.
Eine spannende Tier-Rallye für Kinder verschiedener Altersgruppen ist jederzeit nach Absprache und in Begleitung eines Erwachsenen möglich.

Die Anmeldeformulare und weitere Infos gibt es auf der Vereins-Homepage unter www.kellers-ranch.de oder telefonisch unter 0177-2403211.

Vor dem Haupteingang stehen kostenfrei ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Adresse
Gnadenhof Kellerranch
Im Wasserlauf 3 (Navi Griesheimer Weg)
64331 Weiterstadt
Telefon: 0177-2403211
kontakt@kellers-ranch.de
www.kellers-ranch.de
Öffnungszeiten täglich
März bis Oktober 9 bis 18 Uhr
November bis Februar 9 bis 16 Uhr

Eintritt frei – kleine Spende willkommen

Regionalmelder-suedhessen.de  16.01.2014

Verantwortungsvoller Zirkus

entlässt Pony in den Ruhestand

 

Weiterstadt (rm/mr) – Cognac heißt das 27 Jahre alte, gepflegte Shettlandpony, das bisher mit weiteren Ponys, Eseln und Hunden als Therapie-Pferdchen in Schul- und Kindergarten-Projekten eingesetzt war. Nun hat er ein Alter erreicht, in dem man ihm das beschwerliche Einsteigen in den hohen Pferdewagen nicht mehr zumuten wollte.

Schlachten oder in die Ecke stellen, kam für die Besitzerin nicht infrage. Denn auf Cognac hatte sie als Kind reiten gelernt und der Abschied fiel entsprechend schwer. Der Zirkus hat nach einem schönen Platz gesucht und den beim Gnadenhof Kellerranch gefunden, an dem Cognac wie bisher viel Kontakt mit Kindern haben kann. Von der Kinderfreundlichkeit konnte sich Nele, 18 Monate und vierte Generation des Kellerranch-Gnadenhofs, bereits überzeugen. Sie übt inzwischen für den Pony-Führerschein und reitet in Begleitung ihrer Mama und Jugendleiterin Jana Mann einmal durch den Parcours. Cognac liebt Kinder über alles und deshalb sucht der Tierhilfeverein nun Mutter-Kind-Teams, die sich selbständig an mindestens einem Tag in der Woche um das Pony kümmern, das heißt ihn putzen, bewegen, spazieren führen und kleine Reiter dürfen auch auf ihm Platz nehmen. Hierfür bittet der Verein um die Übernahme einer Teilpatenschaft sowie Mitgliedschaft. Eine wundervolle Alternative zum eigenen Pony und eine gute Möglichkeit, die Ausdauer seines Kindes bei der Versorgung eines Ponys zu sehen. Ausführliche Informationen erhalten Interessierte von Jutta Keller nach vorheriger Terminabsprache unter Telefon (0177) 2403211.
Wochenkurier Weiterstadt  15.01.2014

Tierischer Tag der offenen Tür

Handel, Handwerk und Gewerbe

 

Quelle: Wochen Kurier 15.01.2014
Erzhäuser Anzeiger 15.01.2014
Wochenkurier 23.01.2014

Stumme Schreie von 8 Schafen

Tierhilfeverein unterstützt Veterinäramt DA-DI

 

Quelle:Erzhäuser Anzeiger 15.01.2014
(ig) Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. Dies mussten 8 Schwarzkopfschaf-Mischlinge in einem groß Bieberauer Ortsteil über viele Jahre erfahren und erleiden, deren Besitzer sich altersbedingt weder um sich selbst, noch um die Tiere kümmern konnte. Dem ganzen wurde nun vom Veterinäramt Darmstadt-Dieburg ein Ende gesetzt und der Tierhilfeverein Kellerranch e.V. in Weiterstadt um hilfe beim Einfangen, Transport mit anschließender Unterbringung der Schafe auf dem Gnadenhof gebeten. Doch was Karl-Heinz und Sascha Keller zusammen mit einem Helfer am 6. Januar vorfanden, war wieder erschütternd. 3 Schafe konnten nur noch kriechen, die übrigen wussten ja nicht, dass ihnen geholfen werden sollte und so gestaltete sich das Einfangen der Tiere dann auch sehr kräftezehrend und schwierig für die Zweibeiner, bei dem sich die Amtstierärztin leider einige Blessuren zuzog. Die Tiere wurden vom Besitzer „natürlich“ gehalten, das heißt nie geschoren, keine Klauenpflege, keine medizinische Versorgung, keine Ohrmarken, nicht registriert. Die Wolle hängt seit Jahren an den geschwächten Tieren, was ihnen besonders im Sommer das Leben zur Qual werden ließ. Der Gesundheitszustand ist so desolat, dass 3 Schafe noch vor Ort von der Amtstierärztin von ihrem leiden erlöst wurden. Ein viertes Schaf wurde vom Gnadenhof-Tierarzt aus Groß-Gerau am 9. Januar eingeschläfert, nachdem es schmerzbedingt immer wieder gegen die Stallwand rannte. Leider können wir die verbliebenen 4 Schafe bei dieser Witterung auch nicht von ihrer Wolle
befreien, so Karl-Heinz Keller, 1. Vorsitzender des Tierhilfevereins Kellerranch e.V., dies würden sie nicht überleben. Die Schafe können frühestens Ende März/Anfang April geschoren werden, wenn es die Witterung zulässt. Würden wir die Schafe bei den jetzt herrschenden Temperaturen scheren, würden das die geschwächten Tiere nicht überleben, deren Alter auf 10 bis 12 Jahre geschätzt wird. Selbst bei gesunden Schafen wäre eine Schur zum jetzigen Zeitpunkt problematisch. Lediglich das Hinterteil der Schafe wurde freigeschoren, damit sie endlich ohne Probleme Kot absetzen können. Bis zum Frühjahr werden sie nun erst einmal aufgepäpelt, gegen Parasiten behandelt und entwurmt, damit sie wieder zu Kräften kommen. Aufgrund ihres fortgeschrittenen alters dürfen sie ihren Lebensabend auf dem Gnadenhof Kellerranch ver- bringen. In ein paar Tagen werden sie in das Gehege von Gallowayrind Lisa umziehen und mit ihr vergesellschaftet. Lisa kam am 19. November auf den Gnadenhof und hat sich inzwischen prächtig entwickelt und eingelebt. Als frühere Leitkuh wird sie sich in Zukunft auch um die Schafe kümmern. Für die 4 weiblichen Schafe sucht der Verein nun Spender und Paten, die einmalig oder mit einer regelmäßigen Spende für Unterbringung, Tierärztliche Ver- sorgung und Futterkosten sorgen möchten. Bei Übernahme einer Dauer-Patenschaft darf der Pate den Tieren einen Namen geben und erhält dafür eine Patenurkunde mit Bild seines Schützlings. Weitere Infor- mationen gibt es auf der homepage unter www.kellers-ranch.de oder unter Telefon 0177-2403211.