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Presseberichte von 2015

12-2015   Neues Heim für Olaf, Schnuckel und Limo

12-2015   Closer Sonderausgabe 01-2016 zum Smile Award

12-2015   Neues Zuhause für Olaf und Schnuckel

12-2015   Die Weiterstädter „Kellerranch“ hat wieder tierischen Zuwachs bekommen

12-2015   Ein Segen für Mensch und Tier

12-2015   Bekanntmachung Weiterstadt

12-2015   Tierfreunde spenden Weihnachtsgeschenke

11-2015   Nikolaus auf der Kellerranch

10-2015   Ferien auf der Keller-Ranch

10-2015   Kindergruppe im Tierheim

10-2015   Mitnahmepflicht von Hundekotbeuteln

10-2015   Ein lange gehegter Wunsch

09-2015   Herbstferienspiele

09-2015   Ferien auf der Kellerranch

09-2015   Segen für Tiere

09-2015   Die verrückten Zwiebeln

09-2015   Große Benefizveranstaltung auf der Kellerranch

09-2015   Fest auf der Kellerranch

08-2015   Villa Kunterbunt - Ein Bericht über das Leben auf der Kellerranch

07-2015   Esel suchen Paten

07-2015   Ferien und Freizeit-Tipp

07-2015   Kein Sommerloch auf dem Gnadenhof Kellerranch

06-2015   Du und das Tier 02-2015 HBF

06-2015   Treffen der Bullterrier-Freunde

06-2015   Terrier Freunde treffen sich

06-2015   Zwei Sorgenkinder auf dem Gnadenhof

06-2015   Open-Air-Fitness-Training gratis

06-2015   Keller-Ranch wird Tierheim mit Gnadenhof

04-2015   Osterfest und Frühlinkserwachen auf der Kellerranch

02-2015   Osterfest auf der Kellerranch

01-2015   Appell für Kastrationspflicht

01-2015   Zuhause gesucht

01-2015   Verschnupfte Papageien müssen täglich inhalieren

01-2015   Guter Zweck: Kellerranch sammelt überzählige Weihnachtsgeschenke

01-2015   Das kann weg - für einen guten Zweck

01-2015   Hundefreunde Erzhausen zu Besuch auf der Keller Ranch

 

SüwoLokal – 30.12.2015
Neues Heim für Olaf, Schnuckel und Limo
SuewoLokal30122015.pdf
PDF-Dokument [369.6 KB]
Closer Smile-Award - Auszug aus Sonderausgabe 01-2016
Wir sagen DANKE!
CloserLife_0116.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
Darmstädter Echo – 30.12.2015
Neues Zuhause für Olaf und Schnuckel
DaEcho_30122015.pdf
PDF-Dokument [380.7 KB]

Link zu Echo-Online vom 29.12.2015

Die Weiterstädter „Kellerranch“ hat wieder tierischen Zuwachs bekommen

Auszug aus Du und das Tier: Ausgabe 04-2015
Ein Segen für Mensch und Tier
DuT Tierdankfest 2015.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
Darmstädter Echo 29.10.2015
Ferien auf der Keller-Ranch
DarmstEcho29102015.pdf
PDF-Dokument [3.8 MB]
Ein lange gehegter Wunsch
 
Seit ca. 3 Jahren hat sich Sascha Keller von mir einen Artikel in einer Papageien-Fachzeitschrift gewünscht. Denn Papageien sind sein Spezialgebiet auf unserem Gnadenhof. Als Pressefrau sollte es kein Problem sein, solch einen Artikel zu schreiben, dachte Sascha Keller. Doch mir fehlte nicht nur ein gewisses Maß an Papageienverstand, sondern auch die Vermittlungs- und Patenpapageien auf unserer Homepage. Also machten Jutta Keller und ich uns ans Werk, für die in den Bestandslisten aufgeführten Amazonen, Kakadus und Papageien Steckbriefe zu den einzelnen Tieren mit Inhalt, sprich den charakterlichen Eigenschaften und Vorlieben  zu füllen. Anschließend wurde es spannend, denn Sascha Keller musste am Bürostuhl „festgebunden“ werden, um die Namen der Vögel den vorhandenen Fotos zuzuordnen. Doch wie auch bei Menschen, so werden einige unserer Vögel mit Kosenamen bezeichnet, was bei der Suche nach dem richtigen Namen zu manch kuriosem Ergebnis führte.
 

60 Papageien und 6 Wochen weiter kannte ich den Unterschied zwischen Timneh- und Kongo-Graupapagei, Gelbwangen- und Blaustirnamazone oder Weißhauben- und Nacktaugen-Kakadu. Und mit dem ausführlichen Anforderungsprofil eines Artikels von der Chefredakteurin Claudia Schlüter vom Magazin Papageienzeit, konnte ich dann in nullkommanix den Artikel schreiben. Dreimal drüber geschlafen und noch etwas verfeinert, dann war ich zufrieden. Probleme machte danach noch die Fotoübermittlung, die Dateien waren zu groß und ließen sich einfach nicht per Internet versenden. Aber es gibt ja noch die gute alte Art, Fotos auf eine CD zu kopieren und mit der Post zu versenden. Pünktlich 3 Tage vor Redaktionsschluss war der Artikel mit den Fotos beim Verlag.
Und nun sind wir in der Papageienzeit drin, 9 Seiten ungekürzte Fassung, wunderschön von Frau Schlüter mit den ausgewählten Fotos bestückt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. O-Ton Karl-Heinz Keller: Das ist eine Meisterleistung, da hast du dich selbst übertroffen.
Danke für das Lob. Das nächste Projekt ist schon in meinem Kopf, es muss nur noch neben dem normalen Tagesgeschäft auf Papier gebracht werden. 

Ich wünsche unseren Homepage-Besuchern viel Vergnügen beim lesen. Der Artikel ist hier unten als pdf-Datei eingestellt und kann dort herunter geladen werden.

 

07.10.2015 / Ingrid Günkel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Auszug aus der Papageienzeit: Ausgabe 22 - 2015
Ein Herz für Tiere - die Keller-Ranch, ein Gnadenhof für
Feder-, Fell- und Borstenträger
Papageienzeit - pdf - Seite 1-9.pdf
PDF-Dokument [21.6 MB]
Auszug aus dem Magazin Closer zum downloaden
150909b FrstRu.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
Villa Kunterbunt -
Ein Bericht über das Leben auf der Kellerranch
 
Am 24. Juni 2015 besuchte uns Brigitte Sommer, freie Journalistin und Fotojournalistin, um exklusiv für das Magazin Closer über das Leben auf unserem Gnadenhof zu berichten.
Die Hauptprotagonisten waren neben unseren Tieren Jana Mann mit Töchterchen Nele, Tochter und Enkelin von Jutta & Karl-Heinz Keller.
Der Artikel ist in der Ausgabe Closer von dieser Woche ab Seite 42 zu finden.

Wir bedanken uns bei Brigitte Sommer für diesen wundervollen Bericht.

 07.08.2015 / Ingrid Günkel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Auszug aus dem Magazin Closer zum downloaden
Closer-072015.pdf
PDF-Dokument [10.0 MB]
Quelle: Erzhäuser Anzeiger 22.07.2015
Du und das Tier 02-2015 HBF // 06-2015
Seit Kurzem hat die Keller-Ranch in Weiterstadt Tierheimrechte, bisher gilt eine vorläufige Betriebserlaubnis. Ab Januar nächsten Jahres werden dort auch Fundtiere aus Weiterstadt aufgenommen.  Foto: Karl-Heinz Bärtl
Echo Online 15.06.2015
 

Keller-Ranch wird Tierheim mit Gnadenhof

Feier – Beim Tierhilfeverein gibt es jetzt mehrere Unterkünfte und
Freigehege – Ab Januar werden Fundtiere aufgenommen

 

Die Keller-Ranch hat während einer Einweihungsfeier ihr Weiterstädter Tierheim vorgestellt: Auf dem Gelände des Tierhilfevereins gibt es fortan mehrere Unterkünfte und Freigehege, ab Januar nächsten Jahres werden dort Fundtiere aus Weiterstadt aufgenommen.

WEITERSTADT. „Wir haben jetzt lange Jahre gekämpft“, begrüßte Karl-Heinz Keller, Betreiber des Weiterstädter Tierheims auf dem Gelände der Kellerranch, zur Eröffnungsfeier. „Seit April haben wir die Tierheimrechte, das ist aber nur die halbe Genehmigung“, erklärte er weiter. Damit ist die Keller-Ranch nun ein Tierheim mit Gnadenhof.

Bisher gibt es lediglich eine vorläufige Betriebserlaubnis, doch ab 1. Januar 2016 wird das Tierheim offiziell zuständig sein für die Aufnahme von Fundtieren aus Weiterstadt mit seinen Ortsteilen. Bis dahin ist noch der Darmstädter Tierschutzverein verantwortlich.

Die Unterkünfte – bunt verputzt und bemalt – für die vierbeinigen Gäste stehen bereits: In mehr als 3000 Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer und Ein-Euro-Jobber fünf Gebäude, darunter auch Quarantäne- und Krankenstationen, und verschiedene Freigehege erbaut. Auf rund 1200 Quadratmetern sollen bis zu zehn Hunde, 20 Katzen, 20 Kleintiere und ebenso viele Vögel übergangsweise Unterschlupf finden.

Die Hundeanlage etwa verfügt über isolierte und beheizte Innenräume, dazu gibt es einen Hundeauslauf im Freien. „Wir sind noch nicht fertig, wir haben noch ganz Großes vor“, sagte Keller. Geplant sei noch ein Freigehege für Straßenkatzen, „damit wir sie ein ganz normales Leben leben lassen und wir weniger überfahrene Katzen auf den Straßen haben.“

Das Katzenhaus, ausgestattet mit Kratzbäumen, Körbchen und Spielzeug, ist schon bewohnt: „Diese zwei Katzen haben wir aus einer Weiterstädter Wohnung geholt“, erläuterte Keller. Ein Teil des heutigen Katzengebäudes seien zuvor Futter- und Sattelkammer der Pferde gewesen.

„Die Papageien müssten raus und rein können“, führte der Tierheimbetreiber weiter aus. Die Decke des Papageienhauses ist mit Blech ausgelegt, „denn die fressen ja alles durch.“

35 000 Euro seien an Materialspenden, wie Fliesen, Fenster oder Zwingergitter, für das neue Tierheim zusammengekommen, rund 34 000 Euro seien an Spendengeldern eingegangen. Insgesamt hätten die Neubauten mehr als 75 000 Euro gekostet.

„Wir haben zum Beispiel die Erde abgehoben und den Hundezwinger untergittert, wenn die Hunde graben“, erläuterte der Tierheimbetreiber weiter und erinnerte sich: „Das war schon manchmal abenteuerlich.“

Die Eröffnungsfeier bezeichnete Alfred Jakoubek, Ex-Landrat und Vorstandsvorsitzender der HSE-Stiftung, als „Meilenstein“. Denn „Ideen zu haben ist das eine, aber Helfende zu haben, die das umsetzten, ist das andere.“ Jakoubek enthüllte außerdem ein Schild am Tierheim, das die Stiftung als Förderer ausweist.

Von vorbildlichen Freiwilligen, neuen Arbeitsplätzen und zukünftigen Herausforderungen sprach der Weiterstädter Bürgermeister Ralf Möller, der sich ausdrücklich freute: „Das ist nicht ein Tierheim, sondern unser Tierheim.“ 

 

Kleine Streuner werden in der Praxis von Tierärztin Corinna Böhmer aus Schneppenhaussen aufgepäppelt und versorgt.  Foto: Guido Schiek
Echo Online 31.01.2015


Appell für Kastrationspflicht

Tiere – Weiterstädter Tierhilfeverein Keller-Ranch kämpft gegen
unkontrollierte Vermehrung

 

Umtriebige und nicht kastrierte Katzen sorgen vielerorts für eine regelrechte Flut von Nachwuchs. In Weiterstadt sind die Populationszahlen durch das Engagement der Keller-Ranch „nicht beunruhigend“, weshalb die Stadt keinen Handlungsbedarf sieht.
WEITERSTADT.

Ein Thema beschäftigt die Weiterstädter Tierschützer derzeit besonders: eine mögliche Kastrationspflicht freilaufender Katzen, so wie sie derzeit in Darmstadt diskutiert wird. Der Weiterstädter Tierhilfeverein Keller-Ranch muss sich Jahr für Jahr mit aufwendigen und zudem teuren Einfang- und Kastrationsaktionen gegen eine drohende Explosion der Zahl von Katzen und das daraus resultierende Elend der kleinen Streuner stemmen. Ein fast aussichtsloser Kampf: „Was unsere Tierärzte auf der einen Seite kastrieren, kommt auf der anderen Seite an neuem Nachwuchs wieder herein“, beschreibt Jutta Keller vom Weiterstädter Tierhilfeverein die Problematik. „Und damit beginnt das Elend von vorn.“

Tierschützer appellieren an Katzenbesitzer

Neben den Kosten für Kastration und Impf- beziehungsweise Chipbehandlung (insgesamt 200 bis 250 Euro pro Tier) übernimmt der Verein seit Jahren auch die anschließende Pflege unzähliger kranker Katzenbabys. Diese müssen zunächst gesund gepäppelt und gezähmt werden, bevor sie anschließend vermittelt werden können. „Rund um die Uhr müssen die Katzenbabys im Zwei-Stunden-Takt gefüttert werden“, erklärt Jutta Keller. „Dennoch werden auch in diesem Jahr nicht alle überleben.“ Die Problematik ist klar: Verwilderte Hauskatzen werden von freilaufenden unkastrierten Katern gedeckt. „Es ist gigantisch, was ein unkastrierter Kater an Nachwuchs produzieren kann“, sagt Corinna Böhmer, Weiterstädter Tierärztin und Zweite Vorsitzende des Vereins. „Zwölf Nachkommen pro Jahr und Kätzin sind nicht unrealistisch.“ Geht man davon aus, dass diese sich gleichermaßen vermehren, wäre rein rechnerisch eine Katzenpopulation von über 80 Millionen Tieren in zehn Jahren möglich. Die Keller-Ranch appelliert an alle Katzenbesitzer, ihre Freigänger kastrieren zu lassen.

Dabei könnte die Kommune eine „Kastrations- und Kennzeichnungspflicht freilaufender Katzen“ vorschreiben. Die rechtliche Grundlage hierfür hat das hessische Kabinett im September 2014 mit einer entsprechenden Verordnung geschaffen. Bürgermeister Ralf Möller (SPD) sieht derzeit allerdings keinen Handlungsbedarf. „Es gab vor längerer Zeit eine politische Diskussion zu diesem Thema“, erklärt er.

Damals habe man sich darauf verständigt, nicht so tief einzugreifen, so lange die Zahlen nicht dramatisch sind. „Die Zahlen, die dem Ordnungsamt vorliegen, sind nicht beunruhigend, wobei wir natürlich wissen, dass nicht alle Fälle bekannt sind“, so Möller. „Wir können nur handeln, wenn das übergeordnete öffentliche Interesse größer ist als das Grundrecht in Bezug auf den Besitz einer Katze“, erläutert der Rathauschef.

Für die Zukunft möchte er allerdings nichts ausschließen, zumal er weiß, dass er die aktuellen Zahlen vor allem dem Tierhilfeverein zu verdanken hat: „Wir als Stadt sind der Keller-Ranch sehr dankbar. Und das bezieht sich nicht bloß auf das Thema Katzen.“ Deshalb versuche man den Verein zu unterstützen, wo es nur gehe.

Enttäuschung über die Haltung der Stadt

Zufriedenstellend ist das für die Keller-Ranch nicht: „Wir sind enttäuscht, dass die Stadt die Notwendigkeit zum Handeln nicht sieht“, so Corinna Böhmer. Erst vor wenigen Tagen war ein stattlicher unkastrierter Kater in eine Lebendfalle an der Bundesstraße 42 gegangen. Er war zudem in ein enges ausgefranstes Geschirr gezwängt, das er offenbar bereits sehr lange getragen haben muss. Wie viele Nachkommen er in „freier Wildbahn“ produziert hat, ist unklar. Nach einer Floh- und Wurmprophylaxe wurde der Kater mit einem Mikrochip gekennzeichnet.

Fälle wie dieser sind in Weiterstadt keine Seltenheit. Im vergangenen Jahr wurden 32 Katzen eingefangen, 14 Katzenbabys und neun Jungkatzen wurden aufgepäppelt, medizinisch versorgt und anschließend vermittelt. Nach wie vor befinden sich eine erwachsene Katze sowie sechs Katzenbabys auf den Pflegestationen.

Erschreckend ist die Zahl der verwilderten Katzen – es sind etwa 75 Tiere. „Die Dunkelziffer dürfte aber um ein Vielfaches höher liegen“, sagt Ingrid Günkel von der Keller-Ranch.

Echo - online  09.01.2015

Verschnupfte Papageien müssen täglich inhalieren
Tiere – Beim Weiterstädter Tierhilfeverein Keller-Ranch leben 42 Papageien – Ein Teil davon hat Aspergillose – Zum Inhalieren täglich ab in die Box

 

Auf der Tier-Pflegestation der Keller-Ranch bei Weiterstadt herrscht derzeit Hochbetrieb. 16 Papageien kämpfen mit den Auswirkungen einer schnupfenähnlichen Infektion. Da hilft nur eins: tägliches Inhalieren.
 

WEITERSTADT. Die Nase läuft, der Rachen kratzt und die Lunge rasselt – wohl jeder kann darauf ein Lied singen. Dass auch unser Tierreich mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen hat, beweist die Pflegestation für Papageien auf der Keller-Ranch in Weiterstadt. Dort befinden sich derzeit 16 Tiere in Behandlung, die von schnupfenähnlichen Auswirkungen betroffen sind.

Ursache ist die bei Papageien häufig vorkommende Krankheit Aspergillose. Bei diesem ernst zu nehmenden Infekt haben sich Pilzsporen, die zuvor über die Atemluft aufgenommen wurden, auf dem Gewebe des Atmungstraktes festgesetzt. „Teilweise hängen die Pilze auf Erdnussschalen“, sagt Karl-Heinz Keller, Vorsitzender des Tierhilfevereins. „Die Papageien knabbern zum Öffnen daran herum und inhalieren so die Sporen.“

Ein halbes Jahr auf der Pflegestation

„Neun von zehn Tieren, die zu uns kommen, haben Aspergillose“, schätzt Sascha Keller, Sohn des Vorsitzenden und zuständig für das Federvieh. Falsch oder zu lange gelagertes Futter begünstige das Infektionsrisiko. „In freier Wildbahn können die Tiere durch Bewegung und erhöhte Tätigkeit der Lungen viel besser dagegen ankämpfen.“ In den hiesigen Gefilden helfe nur eine medikamentöse Behandlung.

Dazu kommen die Papageien auf die separate Pflegestation, ein knapp 30 Quadratmeter großes Häuschen. Mindestens ein halbes Jahr lang müssen sie nun täglich inhalieren. Hierfür werden sie in eine Plastikbox gesetzt, an die ein Inhaliergerät angeschlossen ist. 20 bis 30 Minuten dauert die Prozedur. Zudem werden die Nasenlöcher der Tiere gesäubert.

„Für Menschen ist ein Besuch der Ranch absolut unbedenklich“, erklärt Corinna Böhmer, Tierärztin aus Weiterstadt und 2. Vorsitzende des Vereins. Zumal die kranken Vögel in der Pflegestation ohnehin für Besucher nicht zugänglich seien.

Dort kümmert sich überwiegend Papageien-Experte Sascha Keller um die langwierige Pflege-Kur. Ganz schön viel Arbeit – und das natürlich ehrenamtlich. Trotzdem ist Hilfe in Form von Spenden für den Verein unersetzlich.

Denn die tropischen Vögel mögen die klirrende Kälte hierzulande nicht. Neben der Pflegestation müssen vier weitere Papageienhäuser mit Strom beheizt werden. „Im Monat kommen bei solchen Temperaturen schnell 1300 Euro an Stromkosten für die ganze Ranch zusammen“, rechnet Karl-Heinz Keller vor. Auch das Papageien-Futter, in Form von sieben bis acht Säcken zu je 15 Kilogramm, schlägt sich in den Monatskosten mit 150 bis 200 Euro nieder. Ganz zu schweigen von den Kosten für die übrigen Tiere.

„Tiere brauchen viel Zuwendung“

Ohne die Essensspenden mehrerer Einkaufsmärkte würde es nicht gehen, versichert Sascha Keller. 25 bis 30 Kilogramm an Obst und Gemüse bekommen alleine die 42 Papageien zu fressen – oder „als Beschäftigungstherapie“, wie der Junior-Chef erklärt. Denn die exotischen Vögel halten nicht viel von Langeweile, seien zudem sehr sensibel. „Viele Tierhalter unterschätzen Aufwand und Auswirkungen eines Papageienkaufs“, weiß Sascha Keller. „So ein Tier braucht viel Zuwendung.“

Erschwerend hinzu komme der Zeitpunkt einer solchen Kaufentscheidung, meist im eigenen Alter von 30 bis 40 Jahren. Bedenke man, dass Papageien zwischen 60 und 80 Jahre alt werden können, stünde der Vogel häufig irgendwann alleine da. „Und dann beginnt für das Tier der Stress“, weiß der Tierpfleger. „Meistens werden die Papageien anschließend rumgereicht.“

In einem Fall habe ein besonders eigenwilliges Tier innerhalb von neun Jahren 15 Ummeldungen über sich ergehen lassen müssen. Seit der Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens im Jahr 1976 sind in Deutschland ein Großteil der Papageien-Arten meldepflichtig. Das Alter und die Geschichte eines Tieres lässt sich, sofern gemeldet, gut nachvollziehen.

Häufig hätten die Tiere, die auf der Keller-Ranch landen, eine lange Odyssee hinter sich und seien sehr an ihren alten Besitzer gewöhnt. „Natürlich versuchen wir grundsätzlich, gesunde Tiere wieder zu vermitteln“, sagt Sascha Keller. „Meistens ist das aber gar nicht so einfach.“ Das neue Umfeld müsse in Form von Fotos vorab geprüft werden, zudem müsse der neue Halter eine Erklärung mit Angaben zu der künftigen Unterbringung unterschreiben. In unangekündigten Kontrollen werde das anschließend überprüft.

Aber Vermittlungen sind für die Keller-Ranch wichtig, denn der Platz wird langsam knapp. Ein knapp 40 Quadratmeter großes Gehege ist in Planung. „Das muss unbedingt gemauert werden“, betont Sascha Keller. Ein Holzgehege würden die Exoten viel zu schnell zerlegen. Tja, Langeweile ist eben nicht die Sache der Papageien.

 

Guter Zweck: Kellerranch sammelt überzählige Weihnachtsgeschenke Quelle: Darmstädter Echo 03.01.2015
Das kann weg . für einen guten Zweck Quelle: Erzhäuser Anzeiger / Arheiliger Post 02.01.2015
Hundefreunde Erzhausen zu Besuch auf der Keller Ranch Quelle: Erzhäuser Anzeiger 02.01.2015

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