Mama ist weg – Ersatzmama gefunden
 
 

Am 8. Mai hatte ich Euch hier erzählt, dass ich am 17. April vom Tierheim Heppenheim auf die Kellerranch kam, weil ich wie das Entenküken hier, meine Mama verloren hatte. Leider ist mein Stiefgeschwisterchen inzwischen gestorben und dann war ich wieder alleine. Nachts schlif ich zur Sicherheit in der Futterkammer. Aber wenn schönes Wetter war, durfte ich tagsüber – gut gesichert mit einem Hasengitter – auf eine Wiese hinter dem Eselgehege. Die Pfaue saßen meist um mich herum und beschützten mich.
Letzte Woche war ich dann groß genug, um nicht mehr durch den Maschendraht schlüpfen zu können. Kurzerhand wurden die Hühnergänse aus ihrem bisherigen Gehege aus- und ich einquartiert. Ein bißchen einsam habe ich mich schon gefühlt. Aber ich hatte endlich einen kleinen Teich zum Füßchen versenken, denn meine Muskulatur muss ja gestärkt werden. Plötzlich kam eine andere Entenmama an den Zaun und hat mit mir Kontakt aufgenommen. Ach, was hab ich mich gefreut. Die Entenmama hat alle ihre Küken verloren und war genauso alleine, wie ich. Die Menschen hier vermuten, dass ein Marder ihre Küken geholt hat.
Nun schaut sie sehr oft bei mir vorbei und bringt mir das Enten Einmaleins bei.

Ich freue mich auf Besuch. Schaut einfach neben dem großen Hühnergehege nach mir kleinem Zwockel.
 
Euer Entenküken namenlos

Ingrid Günkel/21.06.2015
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mama ist weg
Teil 1
 
Plötzlich war ich alleine und mein Instinkt sagte mir, rühr dich nicht vom Fleck und warte. Mama wird schon kommen. Aber sie kam nicht mehr. Dafür nahmen mich zwei Hände und hüllten mich warm ein. Neben dem Hornbach-Baumarkt hatten sie mich am 13. April gefunden und gleich in die Tierarzt-Praxis im Kölle-Zoo nach Weiterstadt gebracht.

Dort wurde mir unter die Flügelchen geguckt, meine Äuglein betrachtet und die Schwimmhäutchen an meinen Füßchen betastet. Alles in Ordnung, aber ich war grade mal 2 Tage vorher aus dem Ei geschlüpft und bin nur 7 cm klein.
Nun stand ich da – ohne Mama und ohne Geschwister. Aber in der Kölle-Zoo TA-Praxis wusste man, dass ich auf der Kellerranch die beste Ersatz-Kinderstube finden würde, die sich kleine Findelkinder wünschen können.
In einer Isolierbox wurde in Windeseile eine kleine Wohnung mit einer Wärmelampe und einem Kuscheltier eingerichtet. Ich bekomme ganz viel zu essen, damit ich mal so groß und stark werde, wie die anderen Enten auf der Kellerranch.

Einen Namen habe ich noch nicht. Aber hier auf der Kellerranch dürfen, wie bei den Menschenkindern auch, die Paten ihren Patentieren einen Namen geben.
Ich bin gespannt, auf welchen Namen ich getauft werde.
Einen Patenantrag gibt es auf unserer Homepage unter dem folgenden Link: http://www.kellers-ranch.de/das-hilft-uns/paten-patenschaften/
Anfang Mai melde ich mich wieder mit einem neuen Foto und meinem Namen.

Bis dahin tschüß
Euer Entenküken namenlos

Ingrid Günkel 16.04.2015
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mama ist weg - Hurra,
jetzt sind wir zu zweit
Teil 2
 
Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen: Heute habe ich ein Adoptiv-Geschwisterchen bekommen. Im Tierheim Heppenheim ist auch so ein kleiner Zwerg gestrandet, dem seine Mama abhanden gekommen ist.
Ich freu mir ein Loch in meine Schwimmhäutchen, nun können wir zusammen spielen, toben und die Welt erobern.
Wer möchte Pate von meinem Adoptiv-Geschwisterchen werden? Es braucht schließlich auch einen Namen.
Leider sind wir nicht die einzigen Waisenkinder. Zwei Eichhörnchen kamen ebenfalls aus dem Tierheim Heppenheim zu uns. Die wünschen sich natürlich auch eigene Paten.
Auf unserer Homepage und in unserem Büro gibt es noch ganz viele Patenschaftsanträge
http://www.kellers-ranch.de/das-hilft-uns/paten-patenschaften/

Liebe Grüße von der Kellerranch
Euere 2 Entenküken & 2 Eichhörnchen

 

Ingrid Günkel 17.04.2015
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mama ist weg - Wieder alleine
Teil 3
 
Ich kam am 17. April vom Tierheim Heppenheim auf die Kellerranch, weil ich wie das Entenküken hier, meine Mama verloren hatte. Leider ist mein Stiefgeschwisterchen inzwischen gestorben und nun bin ich wieder alleine. Nachts schlafe ich zur Sicherheit in der Futterkammer. Aber wenn schönes Wetter ist, darf ich tagsüber – gut gesichert mit einem Hasengitter – auf eine Wiese hinter dem Eselgehege. Die Pfaue sitzen und picken dann meist um mich herum und beschützen mich. Über Besuch würde ich mich sehr freuen. Aber bitte nur anschauen und nicht anfassen, damit ich später wieder ausgewildert werden und mit Artgenossen in Freiheit mein Leben genießen kann.

Viele Grüße von der Kellerranch
Euer Entenküken
 
Ingrid Günkel 09.05.2015
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit