Wildtiere

Unser Wildschwein

Unser Rudi wurde ca. am 18.01.2006 geboren. Er hat seine Eltern wahrscheinlich durch die Eisenbahn verloren. Tierliebe Menschen brachten ihn als er ca. 14 Tage alt war auf die Keller-Ranch. Als kleiner Frischling durfte er dort vorerst bei Karl-Heinz, Jutta, Sascha und Jana wohnen. Er wuchs zwischen einer Menge Hunde auf und das hatte ihm richtig Spaß gemacht. Er war ein verspielter kleiner Kerl, der jedoch viel Unsinn im Kopf hatte. Nach ca. 3 Monaten war er jedoch so groß, dass er nicht mehr im Wohnbereich gehalten werden konnte und musste somit zu seinen Verwandten den Hängebauchschweinen umziehen. Hier hatte er sich gleich richtig wohl gefühlt und seine Lieblingsbeschäftigung bestand darin, sich im Dreck zu wühlen.

 

Rudi wurde rechtzeitig kastriert und somit entstehen bei ihm auch keine Hauer. Die Hauer braucht er sowieso nicht, denn mit seiner Maße verschafft er sich den nötigen Respekt seiner Mitbewohner. Die Hängebauchschweine und Rudi verstehen sich aber prächtig. Sie schlafen sogar eng aneinander gekuschelt im Stall.

Rudi als Frischling

Unsere Paviane

Auf der linken Seite des Bildes ist unser Pavian "Bad" (geb. 1998) zu sehen. Er ist ein ehemaliger Zirkuspavian. Im Jahr 2008 brach Bad jedoch aus seinem kleinen Käfig aus und fiel ein Kind an. Daraufhin bat uns der Zirkus Bad bei uns aufzunehmen, da der Zirkus keine Möglichkeit hätte ihn artgerecht zu halten.

Emy (geb. 2000) ist die Paviandame auf der rechten Bildseite und lebt seit 2006 bei uns auf der Keller-Ranch. Sie wurde von Privatpersonen an der Kette gehalten. Ihr Halsband war so eng, dass es eingewachsen war. Unser Tierarzt Dr. Hanebuth mußte sie narkotisieren, um es zu entfernen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war unsere Emy heiß. Dies ist auch der Grund, weshalb ihr Po extrem rot ist.

 

Die Paviane sind eine Primatengattung aus der Familie der Meerkatzenverwandten. Paviane sind opportunistische Allesfresser, bevorzugen aber vegetarische Kost. Als Nahrung dienen ihnen unter anderem Früchte, Blätter, Gräser, Samen, Wurzeln, Insekten und kleinere Wirbeltiere. Sie können Beute bis zur Größe eines Hasen oder einer Meerkatze, in seltenen Fällen auch junge Gazellen reißen.

Unsere Lamas

Auf dem rechten Bild ist unser Momo zusehen. Er ist das einzige männliche Lama bei uns auf der Ranch. Geboren wurde er 1995 und wohnte zurvor bei einer Privatperson in der Garage. Seit 2001 ist Momo nun bei uns und im Jahr 2004 hat er seine Frau Schnucki kennen gelernt. Sie kam damals aus dem Zirkus, wo es Ihr aber nicht gut ging. Leider hatte sie einen eingewachsenen Strick im Bein, der tierärztlich entfernt werden mußte. Es gibt insgesamt 5 Lamas auf der Keller-Ranch und zwar: Momo, Schnucki, Prinzess, Jana und Peppels

 

Das Lama ist eine Art der Kamele. Es ist in den südamerikanischen Anden verbreitet und wahrscheinlich eine vom Guanako abstammende Haustierform. Lamas spucken den Störer an, wenn sie sich belästigt fühlen. Sie sind dabei enorm treffsicher. Meist wird dann halb verdauter Mageninhalt gespuckt, die sehr übel riechend ist, aber ansonsten völlig harmlos.

Unsere Waschbären

Drei Waschbären leben bei uns auf der Keller-Ranch. Ihre Namen sind: Raangi, Proxy und Ruby. Im Jahr 2011 sind sie in ein neues Gehege gezogen und fühlen sich dort richtig wohl.

Ernährung: Wir sind Allesfresser. Unser Speiseplan besteht z.B. aus Obst, Getreide, Nüsse und Beeren, aber auch aus Insekten, Würmern, Mäusen und Fischen. 

Schlafplätze: Wir sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere, was der Hauptgrund dafür ist, dass man sie in freier Natur nur selten zu Gesicht bekommt. Sie sind geschickte Kletterer und schlafen tagsüber mit Vorliebe in den Baumhöhlen alter Eichen.

Unsere Frettchen

Frettchen gibt es eigentlich immer bei uns auf der Ranch. Momentan leben ca. 10 Stück bei uns. Die meisten dieser Frettchen wurden bei uns aus verschiedensten Gründen abgegeben. Für junge und gesunde Frettchen versuchen wir ein neues und artgerechtes zu Hause zu finden. Die Älteren dürfen ihren Lebensabend für immer bei uns verbringen. Viele dieser Frettchen sind ganz zahm und andere wiederum können manchmal ganz schön ihre Zähne zeigen.

 

Frettchen sind sehr lebendige Tiere und nicht jedermanns Sache. Deswegen sollte man sich gut überlegen, ob man sich solch ein Tier anschaffen möchte. Wenn jedoch ernsthaftes Interesse besteht, dann setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.

Frettchen werden etwa 6 bis 10 Jahre alt. Sie sind Fleischfresser und schla-fen etwa 14 bis 18 Stunden pro Tag. Wenn sie wach sind, sind sie sehr verspielt. Das sieht für Nicht-Frettchen-Halter teilweise sehr grob aus. Sie jagen einander, der hintere springt auf den vorderen und beißt ihn in den Nacken oder in eine andere Körperstelle.

Unsere Emus

2004 wurden beide geboren und waren ein Geburtstagsgeschenk eines 50jährigen. Dort sind die beiden 4x abgehauen, so dass der Beschenkte uns um Hilfe bat, die Tiere bei uns aufzunehmen. Seitdem lebt das Päarchen bei uns.

Der Emu gehört wie der Vogel Strauß in die Ordnung der Laufvögel. Er ist kleiner als der afrikanische Strauß. Seine Höhe beträgt ca. 170 cm. Emus leben in den Buschsteppen Australiens. Dort ernähren sie sich von Gras, Kräutern, Beeren und Heuschrecken. Emus sind schnelle Läufer, die bis zu 50 Kilometer pro Stunde er-reichen können. Außerdem sind sie Schwimmer. Fliegen können die großen Laufvögel allerdings nicht.

Emu-Baby

Hurra, wir hatten im Jahr 2009 ein Emu-Baby. Richtig süss und das Fell total flauschig. Sie sind aber ganz schnell groß und dann sollte man sich schon in Acht nehmen.

Unsere Nutrias

Unsere beiden Nutria-Böcke stammen aus der Fasanerie Groß-Gerau. Dort gab es zuviel Nach-wuchs, so dass wir die beiden aufgenommen hatten.  Seit 2010 leben sie mit den Emus und Schildkröten in einem Gehege.

Nutrias werden auch Biberratte genannt. Sie können eine Körperlänge bis zu 65 cm erreichen und haben an den Hinterfüssen Schwimm-häute. Die Biberratten sind fast reine Vegetarier und ernähren sich über-wiegend von Blättern, Wurzeln und Wasser-pflanzen. Seltener werden auch Schnecken oder Würmer gefressen. Biberratten können über 10 Jahre alt werden.

 

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