Startseite >> Unsere Bewohner >> Wildtiere

Neo  
Tierart: Amerikanischer Nerz
Geburtsdatum: 01.01.2015
Ankunft: 2018
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: gerne gesehen

 

Dürfen wir vorstellen: Neo, der Nerz. Er wurde an uns von einem anderen Tierschutzverein zur artgerechten Unterbringung übermittelt und wohnt seit dem Sommer 2018 auf der Kellerranch.

 

Neo ist ca. 3,5 Jahre alt, ein Amerikanischer Nerz. Wir möchten  an dieser Stelle nichts zu Pelztierfarmen o.ä. sagen, sondern nur erwähnen, dass Neo sich schnell bei uns eingelebt hat, neugierig ist und das Wasser liebt.

 

Wussten Sie schon, dass Minks (amerikanische Nerze) ausgezeichnet schwimmen und bis in Tiefen von sechs Metern tauchen können?

 

Für Neo suchen wir Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterkunft und tierärztlichen Versorgung übernehmen möchten.

Infos zu unseren Patenschaften finden Sie hier.

Linda  
Tierart: Stachelschwein
Geburtsdatum: 14.03.2006
Ankunft: 10.07.2018
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: gerne gesehen

 

Wussten Sie schon, dass Stachelschweine zur Familie der Nagetiere gehören und mit ihrer Körperlänge bis zu über einem Meter somit zu den größten Vertretern der Nagetiere weltweit zählen? Das ist doch schon mal eine tolle Information über unsere Bewohnerin „Linda“, oder?!

Linda wurde an uns von einem anderen Tierschutzverein zur Unterbringung übermittelt und erkundete ihr neues Revier bei uns auf der Ranch mit voller Neugierde. Mit ihren 12 Jahren hat sie noch einiges vor sich, denn Stachelschweine können über 20 Jahre alt werden. Und wir freuen uns darauf, die nächsten Jahre beobachten zu können, was Linda so anstellt.

Für Linda suchen wir Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterkunft und tierärztlichen Versorgung übernehmen möchten.

Infos zu unseren Patenschaften finden Sie hier.

Mandy-Una  
Tierart: Nandu
Geburtsdatum: 01.01.2016
Ankunft: 30.03.2018
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: gewünscht

 

Mandy-Una (sowie Sylvia-Una) gehörten ihrerzeit einem großen Zirkus an. Damals waren sie noch namenlos. Um Ihnen bessere Lebensumstände zu schaffen, wurden sie im März 2018 zu uns auf die Ranch gegeben, wo sie zunächst einmal einen Namen erhielten.

Mandy-Una zählt zur Gattung der Nandus und hier zu den sog. Darwin-Nandus. Dieses ist die kleinere und seltenere Art dieser Laufvögel.

Wussten Sie schon, dass die Flügel der Nandus die größten aller Laufvögel sind? Die insgesamt 28 Schwungfedern (12 Handschwingen und 16 Armschwingen) sind zu langen, wallenden Prunkfedern ausgebildet. Zwar kann auch der Nandu, wie sein Kollege der Strauß, mit dem der Nandu oft verglichen wird, nicht fliegen, die Flügel werden aber dazu benutzt, im schnellen Laufen das Gleichgewicht zu halten. Zudem trägt jeder Flügel eine scharfe Kralle, die als Waffe eingesetzt werden kann.
Nandus sind zwar nicht so schnelle Läufer wie die afrikanischen Strauße, können aber trotzdem beachtliche Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen. Zudem sind sie gute Schwimmer, die problemlos einen Fluss überqueren können.

Für Mandy-Una suchen wir weitere Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterkunft und tierärztlichen Versorgung übernehmen möchten.

Infos zu unseren Patenschaften finden Sie >>hier<<

 

Sylvia-Una  
Tierart: Nandu
Geburtsdatum: 01.01.2016
Ankunft: 30.03.2018
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: gerne gesehen

Sylvia-Una (sowie Mandy-Una) gehörten ihrerzeit einem großen Zirkus an. Damals waren sie noch namenlos. Um Ihnen bessere Lebensumstände zu schaffen, wurden sie im März 2018 zu uns auf die Ranch gegeben, wo sie zunächst einmal einen Namen erhielten.

Sylvia-Una zählt zur Gattung der Nandus und hier zu den sog. Darwin-Nandus. Dieses ist die kleinere und seltenere Art dieser Laufvögel.

Wussten Sie schon, dass der Ruf des Nandus eher dem Brüllen einer Raubkatze ähnelt, als dem Laut eines Vogels. Vor allem Hähne stoßen ihn während der Balz aus. Ansonsten erzeugen Nandus heiser klingende Warnrufe und, verbunden mit Drohgebärden, ein Zischen.
Für Sylvia-Una suchen wir weitere Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterkunft und tierärztlichen Versorgung übernehmen möchten.

Infos zu unseren Patenschaften finden Sie >>hier<<

Erbse  
Tierart: Alpaka
Geburtsdatum: 30.09.2017
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: werden gesucht

Willkommen, kleine Erbse, auf unserem Gnadenhof. Wir hatten es ja schon geahnt, dass Radieschen ein kleines Geheimnis mit sich trägt, als sie mit Möhre bei uns einzog. Heute lüftete sie das erfreuliche Geheimnis und brachte heute früh ganz heimlich, still und leise nach dem Gehege-Reinemachen die kleine Erbse auf die Welt. Der kleine neue Erdbewohner ist zwar noch etwas staksig auf den Beinen, trinkt aber eifrig bei der Mama und wir freuen uns schon auf die ersten Bocksprünge von Erbse. :-) Sie und ihre stolzen Eltern, wie auch alle anderen tierischen Bewohner unseres Gnadenhof.

Möhre  
Tierart: Alpaka
Geburtsdatum: 01.01.2010
Ankunft: 17.05.2017
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: werden gesucht

Möhre wurde zusammen mit seiner Partnerin Radieschen von einem Zirkus übernommen, da dieser den beiden nicht mehr gerecht werden konnte. Beiden hatten sich innerhalb von Stunden auf dem Gnadenhof eingelebt und dürfen nun Ihr Leben gemeinsam hier verbringen.

Radieschen  
Tierart: Alpaka
Geburtsdatum: 01.01.2010
Ankunft: 17.05.2017
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: werden gesucht

Radieschen wurde zusammen mit ihrem Partner Möhre von einem Zirkus übernommen, da dieser den beiden nicht mehr gerecht werden konnte. Beiden hatten sich innerhalb von Stunde auf dem Gnadenhof eingelebt und dürfen nun Ihr Leben gemeinsam hier verbringen.

Pascale  
Tierart: Trampeltier
Geburtsdatum: 01.01.2004
Ankunft: 03.09.2017
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: werden gesucht

 

Iwan stammt wie sein Freund Pascale aus einem Zirkus. Da dieser seinen Bestand reduzieren musste, drohte den beiden der Weg zum Schlachter. Glücklicherweise fanden sich schnell einige Tierfreunde und so war es möglich, den beide diesen Weg zu ersparen.

Iwan  
Tierart: Trampeltier
Geburtsdatum: 01.01.2011
Ankunft: 03.09.2017
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: werden gesucht

 

Iwan stammt wie sein Freund Pascale aus einem Zirkus. Da dieser seinen Bestand reduzieren musste, drohte den beiden der Weg zum Schlachter. Glücklicherweise fanden sich schnell einige Tierfreunde und so war es möglich, den beide diesen Weg zu ersparen.

Coela  
Tierart: Stinktier
Geburtsdatum: 01.06.2013
Ankunft: 29.11.2016
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

 

Coela haben wir von der Wildtier-Auffangstation AAP in den Niederlanden übernommen. Sie saß dort ganz alleine und nachdem alle Genehmigungen vorlagen, durfte sie ausreisen und bei unseren bereits vorhandenen Stinktieren nach der Quarantäne einziehen.

 

Coela wünscht sich Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterbringung und Versorgung übernehmen möchten.

Hildegard  
Tierart: Rotfuchs
Geburtsdatum: 01.04.2015
Ankunft: 09.08.2016
Geschlecht: weiblich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: gerne gesehen

Hildegard war ein Flaschenkind und konnte wegen fehlender Scheu vor den Menschen nicht mehr ausgewildert werden. Sie wurde uns vom Tier- und Naturschutzzentrum Weidefeld zur artgerechten Unterbringung übergeben, da auch sie, wie unser Chango ohne Artgenossen lebte.

 

Hildegard ist noch sehr schüchtern, nicht nur Chango gegenüber, sondern versteckt sich, sobald fremde Menschen in der Nähe des Geheges auftauchen.

 

Wir konnten sie deshalb noch nicht fotografieren, obwohl sie eine sehr schöne Erscheinung ist. Das Foto zeigt sie in ihrem vorherigen zuhause in Weidefeld, das uns dies freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

Wir bitten unsere Gäste und Besucher zum Wohle von Hildegard um Rücksicht und Achtung gegenüber unserer jungen Fuchsfähe und würden uns über Paten freuen, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende für ihre Zukunft sorgen möchten.

Maja & Maik  
Tierart: Erdmännchen
Geburtsdatum: 01.01.2013
Ankunft: 23.10.2016
Geschlecht: noch unbekannt
Besonderheiten:

zu vermitteln in genehmigte

Außengehege-Haltung

Paten: weitere gerne gesehen

Die beiden Erdmännchen wurden von Privat bei uns abgegeben, da der Besitzer schwer erkrankt ist und die Tiere nicht mehr versorgen kann.

 

Nun haben sie bei uns ein vorläufiges und artgerechtes zuhause gefunden. Sie können in großzügige Außenhaltung mit der erforderlichen Gehege-Genehmigung vermittelt werden.

 

Solange sie bei uns sind, wünschen wir uns für Maja & Maik Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterbringung und Versorgung übernehmen möchten.

 

Es sind kleine, sehr wendige Wildtiere, deren Bisse nicht zu unterschätzen sind. Deshalb bitte auf keinen Fall an das Gehege fassen !!!!

Tommy & Charly
Tierart: Rhesusaffen
Geburtsdatum: 2004 & 2013
Ankunft: 19.10.2016
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Tommy & Charly stammen aus einer genehmigten Privathaltung in der Nähe von Cuxhaven. Die Halterin ist schwer erkrankt und kann die beiden nicht mehr versorgen. Tommy ist Charlys Vater, seine Mutter gestorben.

 

Frank Weber, Moderator der VOX-Sendung hundkatzemaus sowie Tierheimleiter des Franziskustierheims in Hamburg hat zusammen mit der Produktionsfirma Docma TV München nach einer artgerechten Unterbringung gesucht und bei uns gefunden.

 

Für die beiden Tiere wünschen wir uns Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterbringung und Versorgung übernehmen möchten.

Samson
Tierart: Dromedar
Geburtsdatum: 01.01.2007
Ankunft: 20.01.2016
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Samson fristete in einem Zirkus mit noch weiteren Tieren ein karges Dasein, in dem auch die Menschen schon so weit in Not geraten sind, dass ihnen der Strom und das Gas abgedreht wurde. Karl-Heinz Keller erfuhr davon und machte sich am 20. Januar auf den Weg nach Oberhessen, um den sanften Riesen in ein besseres Leben auf unseren Gnadenhof zu holen. Bereits nach einer Stunde fühlte sich Samson wohl in seinem neuen zuhause, in dem er mit den Lamas, Ziegen und Schafen ein großes Gehege teilt. Aufgrund seiner Größe holt er sich die Streicheleinheiten der Besucher mit seinem über den Zaun gebeugten Kopf ab. Dabei ist er sehr sanft und vorsichtig.

 

Für Samson suchen wir weitere Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil seiner Unterkunft und tierärztlichen Versorgung übernehmen möchten.

Wilfried
Tierart: Nasenbär
Geburtsdatum: 15.06.2015
Ankunft: 27.06.2014
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Wilfried wurde uns von einem süddeutschen Tierheim zur artgerechten Unterbringung und Versorgung übergeben.

Leider ist auch er sehr auf Menschen geprägt worden, so dass er anfangs noch etwas zurückhaltend seinen Mitbewohnern Herr Pinsel, Olaf und Finni ist. Aus der Erfahrung mit Olaf wissen wir, dass die vier schon nach kurzer Zeit zusammen nur noch Unfung im Kopf haben.

 

Wilfried wünscht sich Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil seiner Versorgung übernehmen möchten.

 

Wildtiere haben in Privathänden nichts zu suchen, auch wenn sie noch so süß und putzig und günstig im Internet verramscht werden. Für jedes verkaufte Tier wird das nächste nachgezüchtet!

Oalf
Tierart: Südamerikanischer Nasenbär
Geburtsdatum: Mai 2015
Ankunft: 21.11.2015
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Olaf ist eines der bedauernswerten Wildtiere, die für 150 € im Internet verkauft werden. Das perfide daran: Der sogenannte Züchter hat Olaf im Alter von einer Woche von seiner Mutter getrennt und noch mit geschlossenen Augen an einen jungen Mann verkauft mit der Begründung, dass so junge Tiere dann besonders zahm werden.

Leider ließ der junge Mann sich von einschlägigen Tiersendungen berieseln, in denen „Filmtiertrainer“ mit solchen Tieren auf der Schultern solch ein Tierleben als „NORMAL“ verkaufen.

Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und Olaf Gott sei Dank bei uns gelandet.

 

Denn die Mutter des jungen Mannes konnte das Elend, ein Wildtier zuhause zu halten, nicht mehr mit ansehen und hat nach einem artgerechten Platz gesucht. Olaf wurde vor Ankunft bei uns noch kastriert. Bei uns zeigte er panische Angst vor Herrn Pinsel und Fini, so dass wir ihn in das Gehege daneben setzten mit einer Gitteröffnung, damit er wenigstens sehen konnte, dass er nicht der einzige Nasenbär auf der Welt ist.

 

Wildtiere haben in Privathänden nichts zu suchen, auch wenn sie noch so süß und putzig und günstig im Internet verramscht werden. Für jedes verkaufte Tier wird das nächste nachgezüchtet!

Herr Pinsel
Tierart: Südamerikanischer Nasenbär
Geburtsdatum: 2013
Ankunft: 11.10.2014
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen
Herr Pinsel ist eines von unzähligen Wildtieren, die privat gezüchtet und anschließend „ohne Gebrauchsanweisung“ an Privatpersonen verhökert werden. Der Südamerikanische Nasenbär steht leider nicht unter Artenschutz. Entsprechende Fernsehsendungen tragen ebenso dazu bei, sich Wildtiere in Wohnungen zu holen, anstatt davon abzuraten. Solange sie noch nicht geschlechtsreif sind, klappt das mehr oder weniger gut. Dann jedoch gehen Wildtiere über Tische und Bänke und hinterlassen oft eine Spur der Verwüstung. Spätestens dann werden die zuvor mit niedlichen Knopfaugen gekauften Tiere aufs Abstellgleis geschoben. Glück haben sie, wenn sie wie unser Herr Pinsel, aus ihrer misslichen Lage befreit und in kompetente Hände gegeben werden, die ihnen ein wildtierspezifisches zuhause bieten können. Die Halterin von Herrn Pinsel wurde von einer beharrlichen Tierfreundin aus Castrop-Rauxel nach langem Hin und Her dazu bewogen, ihn an uns zu übereignen, bevor er wegen der unzumutbaren Haltungs- und Fütterungsbedingungen beschlagnahmt wird. Da er wie alle Jungtiere sehr lebhaft und verspielt ist, wurde er zeitweise in ein Terrarium gesperrt. Seine Nahrung bestand aus Rosinen.

Bei uns darf er nun in seinem eigenen Reich leben und nach Herzenslust Wildtier sein.

Für ihn suchen wir Paten, die mit einer einmaligen oder monatlichen Spende einen Teil seiner Unterbringung tragen.
Alpha, Bravo, Charlie
Tierart: Südamerikanischer Nasenbär
Geburtsdatum: unbekannt
Ankunft: 19.11.2013
Geschlecht: unbekannt
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen
Unsere 3 Ibisse sind in einem schlechten Gesundheitszustand bei uns gelandet. Ihr Federkleid war sehr desolat. Da sie nicht beringt waren, vermuten wir, dass sie sich in Freiheit durchgeschlagen haben. Wer es bis zu uns geschafft hat, darf auch bleiben und sich erholen. Die Haltung von Ibissen ist nicht ganz einfach, doch wir werden unser bestes tun, um den Bedürfnissen dieser 3 Tiere gerecht zu werden.

Für sie suchen wir Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil der Unterbringung und Versorgung übernehmen möchten.

Der Heilige Ibis (Threskiornis aethiopicus) ist ein Vogel aus der Familie der Ibisse. Die 60 bis 85 Zentimeter großen Tiere leben vorwiegend in Afrika südlich der Sahara. In Europa gibt es seit den 1970er Jahren einige Brutkolonien – vor allem in Westfrankreich, aber auch in Nordwestitalien, Belgien und Holland –, die auf freifliegende Tiere aus Vogelparks zurückgehen. Sehr selten werden die weißen Vögel mit dem abwärts gebogenen schwarzen Schnabel, dem schwarzen Hals und den schwarzen, flaumartig herabhängenden Schirmfedern auch bei uns gesichtet.

Oft sind diese Individuen sogenannte Gefangenschaftsflüchtlinge, die aus menschlicher Obhut stammen. Jedenfalls kann er sich in der Natur behaupten.
Ibisse brüten in Kolonien am Boden, auf Bäumen und Gebüschen. Einmal pro Jahr legt das Weibchen drei bis vier Eier. Die Jungvögel verlassen bereits nach wenigen Wochen das Nest. Der Heilige Ibis jagt neben Fischen auch Reptilien, Krebse, Insekten, Würmer, Amphibien und Mäuse. Seine Nahrung sucht er zu Fuß in Sümpfen oder im flachen Wasser.

In Deutschland wird eine umgehende Bekämpfung des Heiligen Ibis gefordert sobald dieser auftritt. Er wird als invasive Art, nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) § 40 betrachtet, da er heimische Arten gefährdet.
Nilbou
Tierart: Pinselohraffe
Geburtsdatum: 01.01.204
Ankunft: 27.06.2016
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Nilbou wurde uns von einem süddeutschen Tierheim zur artgerechten Unterbringung und Versorgung übergeben.

 

Er hat sich auf Anhieb mit seinen beiden Mitbewohnern Bonnie und Clyde verstanden.

 

Nilbou wünscht sich Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil seiner Versorgung übernehmen möchten.


Pinselohr-Affen sind in Fernsehsendungen sehr niedlich anzuschauen, wenn sie mit der Flasche großgezogen werden und sind anfangs sehr anhänglich. Doch auch diese Tiere werden geschlechtsreif und dann machen sie Sachen, die uns Menschen gar nicht gefallen, jedoch artgerecht sind. Pinselohren markieren – Kot und Urin verschmieren sie mit ihren Händen an Stellen, die ihnen geeignet erscheinen. Und sie können ohne ersichtlichen Grund ihre Pfleger angreifen. Es sind keine Kuscheltiere!


Leider vergessen das viele Privatleute, die sich immer wieder solche Tiere nach Hause holen. Pinselohraffen sind wie alle Primaten genehmigungspflichtig. Spätestens mit der Geschlechtsreife sieht und riecht die Wohnung entsprechend und die Tiere müssen weg.

 

Deshalb raten wir dringend von einer privaten Haltung ab. Wenn Sie sich für diese Tiere interessieren, gehen Sie in Zoos oder besuchen Sie unsere drei Pinselohren und erfreuen sich einfach an den Tieren.

 

Quelle: NABU BW

Clyde
Tierart: Pinselohraffe
Geburtsdatum: unbekannt
Ankunft: 05.11.2013
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen
Die beiden Pinselohr-Affen (Bonnie leider mitlerweile verstorben) wurden uns von einem kleinen Zoo zur artgerechten Unterbringung und Pflege übergeben, da sie sich nicht in die bereits vorhandene Pinselohr-Affengruppe integrieren ließen. Dort waren sie aus privater Haltung aufgenommen worden, weil man mit ihnen nicht mehr zurecht kam. Bei uns zeigen sie sich bisher noch zurückhaltend, allerdings haben sie unsere Auszubildenden bereits „bepieselt“, d.h. nach Pinselohr-Affenart markiert.

Nun suchen wir Liebhaber dieser Primatenart, die für unsere Pinselohr-Affen eine Patenschaft übernehmen und diesen auch einen Namen geben möchten.
Eva & Schorsch
Tierart: Emus
Geburtsdatum: beide 2004
Ankunft: 23.03.2009
Geschlecht: weiblich & männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Eva und Schorsch waren ein Geschenk zum 50sten Geburtstag an eine Privatperson. Nachdem die beiden 4 mal ausgebüchst waren, wandte sich der Beschenkte verzweifelt an uns mit der Bitte, die beiden Ausbrecher auf Dauer bei uns aufzunehmen.

Momo
Tierart: Lama
Geburtsdatum: 1995
Ankunft: 01.10.199
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Momo wohnte bis zu seinem Umzug zu uns bei einer Privatperson in einem Gehege. Da Momo eine Kreuzung aus Lama und Vikunja ist, sollte er nicht zeugungsfähig sein. Wir wurden leider eines anderen belehrt und nachdem er dreimal für Nachwuchs gesorgt hatte, mussten wir handeln.

 

Da bei Lamas eine Kastration sehr schwierig ist, hat sich unser Tierarzt Dr. Hanebuth dann doch entschlossen, diese aufwändige OP vorzunehmen. Die Genesung hat eine Weile gedauert, aber er hat den Eingriff überstanden und ist nun der Hahn im Korb bei seinen Damen.

Prinzess
Tierart: Lama
Geburtsdatum: 16.05.2005
Ankunft: geboren auf der Keller-Ranch
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Prinzess ist eine von Momos Töchtern und auf der Keller-Ranch geboren. Leider ist ihre Mutter Schnucki im stolzen Alter von 19 Jahren friedlich eingeschlafen.

Jana
Tierart: Lama
Geburtsdatum: 03.06.2006
Ankunft: geboren auf der Keller-Ranch
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Auch Jana ist ein Sproß von Momo und Schnucki und wurde auf der Keller-Ranch geboren.

Paulinchen, Gustav, Ernst & Co.
Tierart: Nutrias
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Mit Paulinchen und Ludwig fing alles an. Sie stammten aus Privatbesitz und wurden in einem anderen Wildpark abgegeben. Da sie sich dort nicht in die bestehende Nutria-Gruppe integrieren ließen, wurden wir gefragt, ob sie bei uns ein Plätzchen haben könnten. So kamen wir an unsere ersten Nutrias.

 

Leon, Gustav, Ernst und Lady sind Flaschenkinder und wurden von Privatleuten mit der Flasche groß gezogen, bevor sie in einem Tierheim abgegeben wurden. Dort wurden sie kastriert und uns anschließend zur artgerechten Unterbringung und Versorgung übergeben.

Don Chango
Tierart: Pastellfuchs
Geburtsdatum: 15.05.2011
Ankunft: 07.08.2012
Geschlecht: männlich
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Also, mein Name ist Don Chango, geboren bin ich am 05.05.2011 in Holland bei einem Züchter von Pastell-Füchsen und sollte ein Teil eines Pelzmantels werden. In Wikipedia gibt es meine Art noch nicht einmal, so selten scheint meine Rasse zu sein, ist mir aber auch wurscht. Weil meine Mama eine Gesäugeentzündung hatte, hat mich der Züchter mit der Flasche aufgezogen und schwups, war ich an Menschenhand gewöhnt.

Das hat sich ein findiger Tiertrainer zu Nutze gemacht und mich nach Deutschland geholt. Am 15.06.2011 hat er mich auf seiner Homepage als Neuzugang vorgestellt mit dem Hinweis „rechtzeitige Anfragen erwünscht“. Unglaublich - ich war doch noch ein Baby!

Nix mit Artgenossen meine Kindheit verbringen mit spielen und toben, sondern als Modell musste ich bei den verrücktesten Sachen mitmachen. Foto-Shootings, Video-Drehs, Talk-Shows mit wichtigen und berühmten Menschen. Lustig war das für mich nicht, doch diese Leute fanden mich süß und goldig und haben sich an mir eine goldene Nase verdient. Der ganze Spuk hat ca. 1 Jahr gedauert, dann gab es keine Gage mehr für mich, ich war überflüssig.

Glück im Unglück hatte ich, dass der Herr Tiertrainer wenigstens auf der Kellerranch nachfragte, ob er mich hier abgeben dürfte. Man wollte sich finanziell beteiligen. Doch als er mich kurze Zeit später in einem nicht sehr guten Allgemeinzustand hierher brachte, war leider keine Spende in meinem Reisekoffer zu finden.

Die Menschen hier auf der Kellerranch haben alle ein so großes Herz, dass ich darin auch noch ein Plätzchen gefunden habe. Mehr noch, sie haben mich erst abseits der Besucher aufgepäppelt, eigens für mich in Windeseile ein großes tolles Gehege gebaut und nun darf ich Fuchs sein, wie es sich in der Tierwelt gehört.

Verzeihen werde ich es den Leuten nicht, die mich ausgenutzt haben, aber vielleicht wird im Laufe der Zeit meine Erinnerung an die schlechte Kindheit verblassen.
Sorgen mache ich mir nur um all die anderen Film- und Foto-Tiere, von denen niemand weiß, was aus ihnen wird, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Das wäre mal eine schöne Aufgabe für eine Dokumentation.

Ich habe nun noch eine Bitte: Mein neues Zuhause hat ca. 3000 € Material- und Arbeitsstunden verschlungen. Ich wünsche mir deshalb viele Paten, die für mich und vielleicht auch für meine neuen Freunde auf der Kellerranch eine Patenschaft übernehmen oder stecken Sie einfach etwas Kleingeld in die Spendendose. Vielen Dank!

Ihr/Euer Don Chango

Proxy & Roby
Tierart: Waschbären
Geburtsdatum: 2009
Ankunft: 31.01.2010
Geschlecht: weiblich, kastriert
Besonderheiten:

nicht zu vermitteln

Paten: weitere gerne gesehen

Proxy wurde von Privatleuten mit der Flasche aufgezogen.
2010 trat dann eine Tierschutzorganisation in Punkto Unterstützung an uns heran und so kam es, dass Proxy bei uns einzog.

Derzeit lebt sie mit Ruby in einer WG und freut sich über die Annehmlichkeiten bei uns auf der Ranch. Regelmäßges Futter, Klettermöglichkeiten, neugierige Besucher und heimelige Plätzchen, um sich auszuruhen.

Für Proxy suchen wir Paten, die mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende einen Teil ihrer Unterkunft und tierärztlichen Versorgung übernehmen möchten.

Infos zu unseren Patenschaften finden Sie hier.

Übrigens: Waschbären gehören zu den invasiven Arten, weshalb viele zunächst geneigt sind, ein gefundenes Waschbärbaby behalten zu wollen. Sind Tierbabys ja auch allgemein süß und neigen somit zur Verniedlichung.

Gerade Waschbären, mit ihren schwarzen Knopfaugen, den kleinen Pfötchen und dem kecken Gesichtsausdruck, begeistern viele. Werden sie in vielen Filmen doch als frech, clever und neugierig dargestellt. Wer möchte nicht so ein Haustier?!

Fakt ist jedoch: Waschbären sind Wildtiere!! Daher sind sie nahezu erziehungsresistent. Sie werden nie wie Hund oder Katze brav und sauber aus einem Napf fressen. Sie werden ihr Futter durch das gesamte Haus zur nächsten Wasserstelle tragen, um es dort erst einmal gründlich zu säubern.

Auf ihren Erkundungstouren durch das Haus werden sie alles (!!) mit ihren spitzen Zähnchen erkunden. Möbel, Zimmerpflanzen oder Schuhe – nichts wird verschont.

So lieblich Waschbären auch aussehen - sie verteidigen ihre Jungen bis aufs Blut. Waschbären fügen dabei anderen Haustieren, wie Hunden und Katzen, selbst sogar Menschen, durch ihre Bisse tiefe Wunden zu.

Von einer Haltung im Haus oder in der Wohnung muss man also – zum Wohl aller (!) Beteiligten – ganz klar abraten!